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Der Triathlon in Sevilla, von Orbea und Orca gesponsert, wird groß

2011-04-17

Der Triathlon in Sevilla ist weiter gewachsen. 2.100 nationale und internationale Athleten haben an einem Triathlon teilgenommen, der zu den wichtigsten auf nationaler Ebene gehört und der sich immer stärker in einen unvermeidbaren internationalen Termi

Der Triathlon in Sevilla ist weiter gewachsen. 2.100 nationale und internationale Athleten haben an einem Triathlon teilgenommen, der zu den wichtigsten auf nationaler Ebene gehört und der sich immer stärker in einen unvermeidbaren internationalen Termin entwickelt.

Der Wettkampf, der von Orbea und Orca gesponsert wird, wurde in einer einzigartigen Umgebung ausgetragen. Der Fluss Guadalquivir diente dem Rennen als Strecke für die Schwimmprüfung, das Umfeld um die Isla de la Cartuja und Torneo dienten als Fahrradstrecke und im Alamillo-Park wurde der Lauf absolviert.

Die Triathleten konnten fast sommerliche Temperaturen genießen, was den Wettkampf sogar noch härter gemacht hat. Allerdings bedeutete das ohne Zweifel eine Erleichterung beim Schwimmen, denn die Wassertemperatur lag bei 19ºC.

Beim Schwimmen war der Wettkampf noch sehr ausgeglichen, weil viele Athleten ein hohes Niveau gezeigt haben, aber es war Adrián Ruano aus Malaga, der als erster Sportler aus dem Wasser stieg und sich auf das Fahrrad setzte. Auf dem Rad waren es vier Athleten, die sich vom Fahrerfeld absetzen und einen hohen Rhythmus vorgeben konnten, den schlussendlich nur Samer Ali aus Sevilla und Brais Canosa aus Galicien durchgehalten haben, die bis zum Ende der Radstrecke zusammengeblieben sind.

So geschah es auf der Laufstrecke, auf der sich Samer als unschlagbar zeigte und seine beiden wichtigsten Verfolger, Brais Canosa und Adrián Ruano, hinter sich ließ und einen spektakulären Wettkampf abschloss. Der Triathlet aus Sevilla erklärte nach dem Rennen, dass er sich während des Wettkampfs gesteigert hat, auch wenn er auch mit der großen Hitze zu kämpfen hatte. “Es war ein sehr harter Wettkampf und meine Rivalen haben es mir sehr schwierig gemacht. Ich bin nicht hundertprozentig geschwommen, weil ich unter einer kleinen Verletzung leide und deshalb hatte ich in diesem Abschnitt die meisten Probleme. Trotz der großen Hitze habe ich die Strecken genossen und zu Hause zu laufen, hat mich noch zusätzlich und besonders angespornt”.

Frauenkategorie

Elena Aguilar hat den Wettkampf mit einer erstaunlichen Klarheit gewonnen. Die Triathletin aus Granada ist in Höchstform. Das hat sie schon mit ihren Sieg vor drei Wochen beim IV. Duathlon in Cordoba bewiesen, an den sie nun mit dem Sieg des XV. Triathlon von Sevilla anschließt und damit zeigt, auf welchem Niveau sie sich derzeit befindet. Beatriz Jiménez und Marketa Zemkova kamen auf den zweiten respektive auf den dritten Platz, allerdings konnten sie wenig gegen den schnellen Rhythmus ausrichten, den Elena Aguilar vorgegeben hat.

Der Wettkampf, der von Orbea und Orca gesponsert wird, hat bewiesen, dass es ein offener Wettkampf ist, bei dem alle ihren Platz finden und man kein Profi sein muss, um diesen Sport genießen zu können. Das Publikum in Sevilla hat sich überschlagen und die Stadt hat einmal mehr bewiesen, dass seine Bewohner für den Sport leben. Das nächste Ziel dieses Triathlons von Sevilla wird sein, dass die Laufstrecke durch das historische Zentrum führt und sich der Triathlon mit der Schönheit der andalusischen Metropole vermischt.