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Kirsten Wild schreibt mir ihrem Sieg beim Gent–Wevelgem Geschichte

2019-04-01

Kirsten Wild hat als einzige Fahrerin, die das Gent–Wevelgem zwei Mal gewonnen hat, Geschichte geschrieben, und das nur drei Tage nach dem ersten UCI WWT-Sieg mit ihrem Team WNT Rotors beim Driedaagse Brugge–De Panne am Donnerstag.

Das Rennen verlief über 136,9 km von Ypern nach Wevelgem und an ihm nahmen Kirsten Wild, Lisa Brennauer, Gabrielle Pilote, Sarah Rijkes, Claudia Koster und Lara Vieceli teil. Die schwersten Punkte der Strecke waren der Baneberg, Kemmelberg und Monteberg, die je zweimal erklommen werden mussten, sowie zwei Kiesstrecken in Ploegsteert.

Wild, die dieses Rennen bereits 2013 gewonnen hatte, timte ihren Sprint mit hoher Genauigkeit und zeigte die Geschwindigkeit, mit der sie schon so viele Rennen gewonnen hat. Aber auch dieses Jahr war es kein leichtes Rennen, und zwei Platten von Lisa Brennauer auf dem letzten Streckenabschnitt ließen Wild zweifeln, ob ihre Partnerin sie bis zum Ziel unterstützen könnte. Brennauer zeigte jedoch Ausdauer und kämpfte sich zurück, sodass sie Wild eine gute Ausgangsposition für den Sprint liefern konnte.

Nach Ende des Rennens sagte Wild

„Ich bin wirklich stolz auf den Sieg beim Gent–Wevelgem, denn der Sprint war hart. Lisa hatte den Anschluss verloren. Sie hatte zwei Platten, sodass ihre Beine nicht mehr mitmachten, aber sie verschaffte mir dennoch eine gute Position, und ich musste es nur noch ausfahren.

Die Meterschilder kamen näher, und ich dachte, huy, auf diesen 150 m muss ich alles geben. Das Gent–Wevelgem ist eins der stärksten Rennen für Frauen, und nach diesem schweren Rennen und der ohnehin schon langen Saison im Gelände bin ich echt glücklich. Meine Teamkolleginnen haben mich bis zum Ziel unterstützt, was uns alle sehr glücklich macht.“

Leider haben wir aufgrund der Schwierigkeiten bei diesen Klassikerrennen auch das erste Verletzungspech zu beklagen: Claudia Koster brach sich bei einem Sturz, abgesehen von blauen Flecken und Abschürfungen, eine Hand. Wir wünschen ihr eine schnelle Genesung, damit sie bald wieder dabei sein kann.

Alles in allem hatten wir einen Superstart in die Saison 2019 und hoffen, dass es mit einer guten Teamleistung und ein bisschen Glück auch in den kommenden Wochen gut weiterläuft. In der Gesamtwertung der UCI Women’s World Tour schiebt sich Wild mit ihren zwei Siegen bis auf Platz 2 vor und liegt nur noch zehn Punkte hinter Marta Bastianelli. Das nächste Rennen ist die Flandern-Rundfahrt am nächsten Sonntag, das sechste Rennen der UCI WWT.

Orbea stellt dem WNT Rotor Cycling Team seine besten Wettkampfmodelle zur Verfügung, um die anspruchsvollsten Radrennen der Welt zu meistern.