Präsentation des Orbea Factory Teams!

2 January 2017

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  • Wettbewerb

Veröffentlicht von Orbea

Wir bei Orbea haben schon immer mit den besten Wettkampfteams des Radsports zusammengearbeitet, um unsere Modelle in der Praxis zu testen, wie einst das mythische Team Euskaltel Euskadi, und zur Zeit Cofidis und Clif Pro, und sind fest davon überzeugt, dies auch weiterhin zu tun.

Aber die Gemeinschaft unserer Benutzer verlangt mehr und mehr danach, den Alltag der Profis bei den großen Rennen der Welt und in allen Disziplinen besser kennenzulernen: Tour de France, Spanien-Rundfahrt, XC-Weltcup etc.; Straßenrennen, Triathlon, XC, Enduro etc.

Ihr fordert von uns Erfahrungen auf dem Sattel und Insider-Informationen aus der Praxis. Und dazu gehören nicht nur Rennen aus der Welt der Profis, die ständig mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen und weltweit an Fans gewinnen, sondern auch Amateur- und Hobbyrennen, Festivals und Markenevents. Wir denken dabei an Veranstaltungen wie Cape Epic, Sea Otter, Orbea Monegros und weitere populäre Rennen.

Diese zweifache Motivation hat uns dazu gebracht, unser eigenes Team ins Leben zu rufen, das notwendigerweise aus Fahrern bestehen muss, die ihr ganzes Leben lang dem Radsport gewidmet haben und sich auf einem Niveau befinden, das ihnen erlaubt, auch an den härtesten Rennen vorne mitzufahren.

 

 

Und diese Mannschaft ist das Orbea Factory Team mit den Fahrern Ibon Zugasti und Tomi Misser. Diese zwei Asse werden uns zeigen, wie der Radsport von innen aussieht, indem sie bei den wichtigsten Rennen des Jahres mitfahren: Tour de France, XC-Weltcup Vallnord …

Darüber hinaus werden sie auch an weiteren anspruchsvollen Wettkämpfen des Radsportkalenders wie dem Cape Epìc – das erste große Ziel der Saison, in den Augen vieler die Tour de France für Mountainbikes – sowie an Jedermann-Rennen wie dem, das einen Tag vor der Flandern-Rundfahrt stattfindet, teilnehmen.

Wenn du Zugasti und Misser schon kennst, was ziemlich wahrscheinlich ist, brauchen wir dir nichts weiter zu erzählen. Wir beschränken uns darauf, zu sagen, dass du ihnen über die sozialen Netzwerke des Orbea Factory Teams (Facebook und Instagram), die Orbea-Profile aufTwitter und YouTube sowie auf Zugastis (BlogInstagramYoutubeTwitterFacebook und Strava) und Missers (FacebookTwitter und Instagram) eigenen Kanälen folgen kannst.

Dank ihrer Videos, Gedanken, Bilder und Posts in den sozialen Medien wirst du dich am Radsport erfreuen, Spaß haben, Neues lernen und Dinge sehen können, die dir bisher entgangen sind. Und das Orbea Factory Team steht natürlich allen Vorschlägen, Fragen und Bitten gegenüber offen, die den Benutzern der Orbea-Community auf dem Herzen liegen.

Das Orbea Factory Team möchte ein lebendiges Projekt sein, dem sich in Kürze auch Fahrer für Enduro-Rennen hinzugesellen werden, um uns mit ihren unmöglichen Herausforderungen und interessanten Videos zu überraschen.

 

 

Der „Capo“ und die MTB-Legende

Falls du Ibon Zugasti und Tomi Misser noch nicht kennen solltest, stellen wir sie dir gerne vor. Ibon Zugasti ist in seinen eigenen Worten „ein Typ mit mehr oder weniger Talent für den Radsport, der seinen Job geschmissen hat, um das zu tun, was er gerne macht: schlafen, essen und Rad fahren“. Da wir ihn offensichtlich nicht interviewen können, während er schläft, und es beim Essen auch nicht so toll ist, mussten wir mit ihm sprechen, während er sich in der Vorsaison in seiner Wahlheimat Barcelona mit Treppensteigen vorbereitet.

Dabei ist das Reden während des Sports für ihn nichts Neues, denn wie Tomi Misser sagt, ist „neben Ibon zu fahren wie Radio hören, denn er redet ohne Unterbrechung“. In Missers Augen ist Zugasti ein offenherziger, sympathischer Typ, dessen „Biorhythmus umgepolt ist“. Er sei wie eine Fledermaus, die eher nachts als tagsüber lebt, ohne feste Stundenpläne. Er sei impulsiv und wisse genau, was er machen will. „Er weiß, was er mag, nämlich Radfahren, und dem widmet er sich voll und ganz.“

 

„Ich bin so wie ich bin,“ sagt Zugasti selbst. „So war ich schon mein ganzes Leben, und so bleibe ich auch.“ Seine besonderen Kennzeichen sind Frische und Natürlichkeit. Und vor allem, dass er immer sagt, was er denkt, ohne Rücksicht auf Verluste. Unabhängig von Marken, Moden oder Sponsoren. Vielleicht ist genau das der Grund, warum er 54.000 Follower auf Instagram, 14.000 auf Twitter, 30.000 auf Facebook, 24.000 auf YouTube und 12.000 auf Strava hat. Über 150.000 Follower insgesamt auf allen Medien.

Tomi Misser wiederum ist Zugastis Meinung nach eine „Mountainbike-Legende“. Und das ist keine Übertreibung. Schon im Jahr 1990 war Misser spanischer Jugendmeister in der Bergabfahrt und spanischer XC-Meister. Er war immer schon seiner Zeit voraus und bahnte dem MTB-Sport in den 90er Jahren den Weg, als noch ein einziges Rad für alle Disziplinen benutzt wurde: XC, Downhill etc. In letzterer Disziplin wurde er 1996 auch Europameister und damit zu einer Referenz weltweit. Die Geschichte des Mountainbikes in Spanien kommt ohne den Namen Misser nicht aus: Rallye-Vizeweltmeister, 15 Mal spanischer Meister, XCO-Vizeweltmeister etc.

 

 

„Ich habe große Lust, mit Tomi im selben Team zu fahren,“ sagt Zugasti, „denn er ist einfach unglaublich. Technisch ist er super: Ich bin jetzt 44, aber bei ihm lerne ich jeden Tag etwas Neues.“

Was ist eine „Zugastada“?

Wenn du Misser und Zugasti bei „Imparables“ folgst, einem Projekt, bei dem sie ebenso wie auch Orbea mitmachen, weißt du bereits, dass sie ein besonderes Feeling zueinander haben und dass vor allem Zugasti eine eigene Sprache benutzt, die viele unbewusst besonders im Bereich des Radsports nachahmen: „Capo“, „Viech“, etwas oder jemanden auf die Tribüne schicken etc., und die berühmten „Zugastadas“.

Viele reden von den „Zugastadas“, aber kaum einer weiß, dass dieser Ausdruck von einem früheren Radkollegen Zugastis geprägt wurde. „Für ihn war eine Zugastada eine Handlung, die keinen Sinn zu haben scheint, aber ihn eigentlich doch hat,“ erinnert sich Zugasti. „So nach dem Motto, oh Mann, der macht doch totalen Blödsinn, aber blöd ist er eigentlich gar nicht, wenn du verstehst, was ich meine“.

Egal, ob man es sinnvollen Wahnsinn oder komische Sitte nennt, eine „Zugastada“ ist es auch, wenn einer seit 1993 im Sattel sitzt und noch heute dabei dieselbe Leidenschaft zeigt. Oder wenn er in 26 Ländern an Radrennen teilgenommen hat, um dann zu sagen: „lieber ein Land mit Rad jeden Tag als 26 Länder ohne Rad!“ Die Super-Zugastada!

Das Orbea Factory Team wird auch mit „Imparables“ zusammenarbeiten. Wir können heute schon ankündigen, dass sie im Februar bei „The Pioneer“ dabei sein werden, ein Cape Epic mitten im neuseeländischen Sommer, und dass sie im Juli den spanischen Jakobsweg befahren werden. Weitere Überraschungen werden wir zur gegebenen Zeit enthüllen.

 

 

Aber: Was genau wird das Orbea Factory Team machen?

„Wir werden vor allem zeigen, wie man die Wettkämpfe als Insider erlebt“, sagt Misser. „Wir wollen das Rennen erleben. Ich glaube, dass das Orbea Factory Team als Mannschaft und als Kanal etwas Besonderes sein wird. Wir werden Erfahrungen machen und sie von unserem Gesichtspunkt aus mitteilen. Das Publikum soll einerseits Dinge lernen und gleichzeitig werden wir versuchen, dass alle an unseren Videos ihren Spaß haben.“

„In Flandern, zum Beispiel, würde ich gerne versuchen mitzuteilen, wie nervös man als Fahrer ist und wie die Vorbereitung abläuft, aber gleichzeitig auch die besondere Atmosphäre bei diesem Rennen schildern, wo der Radsport fast wie eine Religion ist,“ erzählt der „Capo“ Zugasti. „Da ist Fußball gar nichts dagegen. Wir werden andere Fahrer interviewen, aber auch die Fans, die die flämischen Fahnen schwenken, um zu zeigen, was den Flamen der Radsport bedeutet. Unsere Follower werden sich beim Ansehen der Videos fühlen, als ob sie das Kopfsteinpflaster berühren könnten.“

„In Vallnord werden wir vielleicht zeigen, wie die Biker vom Clif Pro Team ihre Räder vorbereiten, und warum sie es so tun und nicht anders,“ übernimmt Misser. „Oder wir begleiten sie auf dem Parcours, damit sie uns zeigen, warum ein Trial auf eine gewisse Weise gestaltet wird, und was alles vor und nach dem Wettkampf passiert.“

Die langjährige Erfahrung auf dem Sattel von Ibon Zugasti und Tomi Misser ist sicherlich eine Garantie dafür, dass die Ideen nur so aus ihnen heraussprudeln, egal bei welchem Rennen weltweit. Mit einem ganz speziellen Extra: „Ibon und ich stammen aus verschiedenen Welten,“ sagt Misser: „Er ist Experte für die Straße und ich fürs Gelände. Das bedeutet, dass wenn wir über ein Straßenrennen berichten, ich Fragen stellen werde, die für ihn Alltag sind, und umgekehrt. Wir werden uns gegenseitig ergänzen und ich glaube, dass macht die Sache besonders interessant.“

„Auf diese Weise ist praktisch wie von selbst ein Projekt entstanden, auf das wir uns unheimlich freuen,“ sagt Zugasti zum Abschluss, „das wird ein traumhaftes Jahr werden. Da bin ich mir ganz sicher.“

Das Orbea Factory Team benutzt auf der Straße ein Orca mit Shimano Dura-Ace Di2, Carbonfelgen Mavic Cosmic Pro oder Mavic Ksyrium Pro, Reifen Mavic Yksion Pro, FSA-Bauteilen und Prologo-Sattel. Im Gelände werden Alma und Oiz verwendet, mit Sram Eagle, 36er-Tretkurbel mit neuem Zahnkranz 10-50, Montage FSA + Mavic und Maxxis-Reifen. Rotor stattet die Räder des Teams mit Tretkurbeln, Leistungsmessern und ovalen Kettenblättern Q-Rings aus. Dazu kommen Kleidung von Orca und Helm R10.

Orbea bedankt sich bei OrcaGaes und Rotor für die Zusammenarbeit, um das Projekt Orbea Factory Team zu ermöglichen. Unser weiterer Dank geht an Mavic.

Das Orbea Factory Team feiert sein Debüt beim Costa Blanca Bike Race vom 26. bis 29. Januar, zu welchem Anlass alle Mitarbeiter anwesend sein werden, um das Projekt vorzustellen und sich neben Zugasti und Misser auf den Sattel zu schwingen. Wenn du Lust hast, wende dich über die sozialen Medien des Teams an uns!

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