Orbea Teams

Fundación Euskadi feiert ihr 25-jähriges Jubiläum mit dem Wunsch, in die Radsportelite zurückzukehren

2018-01-15

Bei einer Veranstaltung im Kulturzentrum Azkuna Zentroa in Bilbao hat die Radsportstiftung Baskenland ihr vielversprechendes neues Projekt mit einem deutlichen Ziel vorgestellt: Die zahlreichen baskischen Radsportfans sollen bei den bedeutendsten Radrenne

Bei einer Veranstaltung im Kulturzentrum Azkuna Zentroa in Bilbao hat die Radsportstiftung Baskenland ihr vielversprechendes neues Projekt mit einem deutlichen Ziel vorgestellt: Die zahlreichen baskischen Radsportfans sollen bei den bedeutendsten Radrennen der Welt von einem Team begeistert werden, dass vollständig aus Fahrern aus dem Nachwuchs der Stiftung besteht.

„Hoffnung, Leidenschaft, Nachwuchs und  Ehrgeiz“: Diese sind die am meisten wiederholten Worte auf der Veranstaltung, die am Montag im Azkuna Zentroa in Bilbao, der Hauptstadt der baskischen Provinz Bizkaia, stattgefunden hat und bei der gleichzeitig das 25-jährige Jubiläum der Fundación Euskadi gefeiert und die Radsportsaison des Teams, die in der Kategorie Continental fahren wird, eingeläutet wurde.

An der Veranstaltung haben zahlreiche Persönlichkeiten aus der Welt der Politik teilgenommen, wie beispielsweise der Sportdirektor der baskischen Regierung Jon Redondo, der Abgeordnete für Kultur, Tourismus, Jugend und Sport der Nachbarprovinz Gipuzkoa Denis Itxaso, der Sprecher der Baskischen Nationalpartei Joseba Egibar und der Bürgermeister von Bilbao Juan Mari Aburto. Ebenso waren die höchsten Vertreter der beiden baskischen Unternehmen anwesend, die sich mit voller Kraft an der Förderung dieses Projekts beteiligen: der Generaldirektor von Orbea, Jon Fernández, sowie der Gründer und Inhaber von Etxeondo, Paco Rodrigo.

Darüber hinaus wollten auch zahlreiche Persönlichkeiten aus der Welt des Sports diese neue Etappe der Fundación Euskadi unterstützen, wie der Generaldirektor der „Vuelta a España“ Javier Guillén, die mit der Geschichte der Stiftung untrennbar verbundenen ehemaligen Fahrer Roberto Laiseka, Iban Mayo und Haimar Zubeldia sowie weitere baskische Sportler wie der Bergsteiger Alberto Iñurrategi und der Fußballspieler Asier Illarramendi.

Die Veranstaltung hatte sehr emotionale Momente, insbesondere anlässlich der Anerkennung ihrer Arbeit für die Stiftung gegenüber den zahlreichen Personen und Körperschaften, die sich in den letzten 25 Jahren an ihr beteiligt haben. Dabei muss insbesondere Miguel Madariaga genannt werden, der über zwei Jahrzehnte lang das Herz und die Seele der Stiftung war und jetzt in dieser neuen Etappe die Leitung an Mikel Landa abgibt, den neuen Vorsitzenden der Radsportstiftung seit September 2017.

Jon Fernández, der Generaldirektor von Orbea, erinnerte an das Engagement des Unternehmens für das Projekt der Fundación Euskadi seit ihrer Gründung: „In diesen 25 Jahren war Orbea immer dabei. Wir sind die Garantie dafür, dass Orbea die Radsportstiftung Baskenland unterstützt hat, weiter unterstützt und immer unterstützen wird.“

Nach einem Rückblick auf die parallele Geschichte der Stiftung einerseits und des Unternehmens Orbea andererseits als zwei Projekte, die beide auf der Grundlage der fest verankerten Wurzeln und Werte des Baskenlands gewachsen sind, versicherte Jon Fernández gegenüber Mikel Landa: „Wir haben es schon einmal geschafft, die Utopie eines baskischen Radsportteams wahr zu machen, das beruhend auf dem Prinzip der Chancengleichheit bei den großen Radrennen gegen die großen internationalen Teams antritt, und werden es erneut wahr machen. Das garantieren wir dir.

Andererseits betonte Patxi Rodrigo, Geschäftsführer von Etxeondo, den Ehrgeiz des Projekts der Stiftung auf dieser neuen Etappe: „Wir werden den baskischen Radsport wieder auf die Gipfel führen, die ihm gebühren.“ Gipfel wie der Alpe d´Huez und der Luz Ardiden, die sich einst orange färbten, die Farbe, die viele Jahre lang „die Herzen der baskischen Fans durchtränkte“.

Die Hoffung besteht darin, „diesen Traum zu neuem Leben zu erwecken. Wir wissen, dass es nicht leicht sein wird,“ bekannte Patxi Rodrigo und richtete daher einen Appell an „die Unterstützung aller: Das Brausen der ‚orangen Flut’ wird notwendig sein. Wir brauchen Einrichtungen, Unternehmen, aber wir wissen, dass ihr dabei sein werdet, denn zusammen sind wir stark.“

Zum Abschluss erinnerte Mikel Landa an die Gründe, die ihn dazu bewegten, den Vorsitz der Stiftung zu übernehmen: „Die Förderung des baskischen Radsports und mein Wunsch, der Fundación Euskadi all das zurückzugeben, was sie mir gegeben hat.“ Der neue Vorsitzende drückte darüber hinaus seinen Wunsch aus, alle Menschen, Unternehmen und Einrichtungen, die zur Mitarbeit bereit sind, „mit der Freude anzustecken, mit der wir selbst dieses Projekt angehen. Es ist mir unmöglich, mir den Radsport ohne die Fundación Euskadi vorzustellen.“

Mikel Landa sprach auch allen Personen – „Gründern, Mitgliedern, Radfahrern, Unternehmen, Einrichtungen ...“ - seinen Dank aus, die in den vergangenen 25 Jahren möglich gemacht haben, dass der Nachwuchs aus der Radsportstiftung die Möglichkeit hatte, bei den besten Radrennen auf der ganzen Welt zu glänzen. Er schloss mit den Worten: „Mein Traum ist, die Fundación Euskadi erneut ganz oben zu sehen.“